Kulinarik22.02.2021

Konjaknudeln

Trotz der begrifflichen Ähnlichkeit haben die Konjaknudeln nichts mit Alkohol zu tun und werden auch ein bisschen anders geschrieben. Konjak (auch Konjac oder Konnyaku) ist der japanische Name der Teufelszunge (Amorphophallus Konjac), die in Südostasien als Nahrungsmittel kultiviert wird. Sie wird seit etwa 1500 Jahren angebaut, da Gerichte aus dem Mehl der Konjakwurzel sehr sättigend sind.

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Das Konjakmehl hat eine hohe Wasserbindefähigkeit. Zum Beispiel enthalten Konjaknudeln etwa 97 % Wasser. Der Anbieter konjak-shop.com schreibt: Die Konjakwurzel wiederum „besteht zu 50 bis 60 % aus Glucomannan (einem stärkeähnlichen Kohlehydrat), zu ca. 25 % aus Stärke, zu 2 bis 5 % aus Zellulose, zu 5 bis 10 % aus Fett, zu 3 bis 5 % aus Zucker und zu 3 bis 5 % aus Mineralen.“ Weiters haben die Erzeugnisse fast keine Kalorien und können beim Abnehmen unterstützend wirken. Traditionell wird das Konjakmehl als Verdickungsmittel genutzt oder zu Nudeln, Konnyaku (zugleich der Name der Pflanze und die Bezeichnung für Konjakgummi) und pikanten sowie gelartigen Süßspeisen verarbeitet. 
Die Konjaknudeln gibt es in verschiedenen Ausfertigungen wie etwa klassische Glasnudeln, Penne und Spaghetti. Auch das Konjakmehl ist erhältlich, wobei es aber wichtig ist, es niemals pur zu konsumieren, also immer vorher aufquellen zu lassen. Ansonsten kann die Masse in der Speiseröhre hängenbleiben und diese verschließen. Fertige Konjakmehlprodukte sind aber ungefährlich und können guten Gewissens verspeist werden.

Foto: fotolia.com | ritablue

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