Kulinarik06.12.2016

Craving Busters

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Beim Umstieg auf eine vegane Ernährungsform ist es vollkommen normal, wenn man Heißhunger auf Fleisch, Käse oder ähnliches hat. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Fleisch und Milchprodukte setzen Substanzen im Körper frei, die Glücksgefühle auslösen. Erfolgt der vegane Umstieg sehr abrupt, kann der Körper eine Art Entzug durchlaufen. Dies legt sich jedoch nach einer gewissen Zeit.  Ein weiterer Grund ist, dass Fleisch - insbesondere frittiert oder gegrillt - reich an der Geschmacksrichtung umami (in etwa „fleischig“, „herzhaft“, „wohlschmeckend“) ist. Neben sauer, salzig, bitter und süß ist dies ein weiterer Geschmack, für den die Zunge Rezeptoren hat. Manche Menschen empfinden umami intensiver als andere, was ein Grund sein könnte, weshalb es diesen schwerer fällt, ohne Fleisch und Milchprodukte auszukommen. Die gute Nachricht lautet: Auch rein pflanzliche Gerichte können reich an umami sein.

Doch auch rein pflanzliche Gerichte können reich an umami sein und helfen, Fleischgelüste einzudämmen, so etwa Pilze (insbesondere Portobello und Shiitake), vollreife Tomaten, Tomatenmark, Hefeflocken, Selleriesaat und Sojasauce. Je größer die Bandbreite an verwendeten Gewürzen ist, desto schmackhafter sind die Gerichte. Öle sind Geschmacksträger und verleihen den Speisen einen vollmundigeren Geschmack. Hefeflocken können bei Heißhunger auf Parmesan verwendet werden. Weiters gibt es eine Vielzahl an Seitanprodukten und anderen Fleischalternativen.

Fotolia|Brent Hofacker

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